Verantwortung ist immer „in Mode“ und muss in den Köpfen der Verbraucher präsenter sein!

Dass das Thema Nachhaltigkeit viele Interessierte hat, bestätigte die Online-Veranstaltung der Arbeitsgruppe Umwelt der Kreis-CSU Miltenberg. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung durch den Leiter der Arbeitsgruppe, Christian Schreck, führten die beiden Referentinnen Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad (Professorin für Technische Betriebswirtschaft, TH Rosenheim/Campus Burghausen und Textilingenieurin) sowie Juliane Kahl (Geschäftsführerin des Münchner Responsive Fashion Institute´s und Lehrbeauftragte an nationalen und internationalen Universitäten und Hochschulen für Sustainable Fashion & Innovation) durch ihre aussagekräftige Präsentation.


Helferdatenbank (#TeamMiltenberg) wäre hilfreich

Extreme Wettereignisse brauchen einem funktionierenden Katastrophenschutz, der im Landkreis Miltenberg und in Bayern sehr gut vorhanden ist. Aber auch die beste Hilfe ist nicht immer sofort vor Ort. Gerade bei großflächigen und schweren Katastrophen können die Rettungs- und Hilfskräfte nicht überall gleichzeitig sein. Im Ernstfall kommt es auf jeden Einzelnen an. Mit einer Helferdatenbank (#TeamMiltenberg) für Freiwillige (u.a. auch Unternehmer), bei der sich jeder, samt seinem technischen Material sowie der Personen-Anzahl, melden und eintragen kann, könnte der Landkreis weitere Vorsorge leisten. In dieser Datenbank könnten die unterschiedlichsten Hilfsangebote (Aufräum-, Säuberungsdienste, Fahrdienste usw. ) gelistet sein, die im Ernstfall eine gezielte Koordinierung ermöglichen. Vorbild könnte das „Team-Bayern – Wir packen an“ (www.teambayern.info) sein.


Luftfilter sind ein wichtiger Baustein zum Gesundheitsschutz und zur Sicherung des Präsenzunterrichts

Lange Zeit waren die Inzidenzwerte sehr niedrig, aktuell ist das Niveau wieder ansteigend. Die aktuelle Delta-Variante trifft besonders den Teil der Bevölkerung, der sich noch nicht impfen lassen konnte, nicht wollte oder noch keine Möglichkeit hierzu hatte. Zwar sind bei Kindern und Jugendlichen schwere Verläufe selten, können aber nicht ausgeschlossen werden, zudem ist LongCovid eine ernstzunehmende Gefahr. Die entsprechenden Langzeitfolgen sind, Stand heute, nur schwer abzuschätzen.