Archives: 26. Oktober 2020

Biosphärenreservat: CSU (AG) Umwelt klarer Kurs auf zukunftsfähigen Waldumbau

Klimaresilienter Waldumbau – Notwendigkeit statt Einschränkung
Der Klimawandel stellt uns vor immense Herausforderungen. Die Einrichtung eines Biosphärenreservats soll angeblich die Nachhaltigkeit fördern. Doch in den streng geschützten Kernzonen des Reservats sind notwendige Eingriffe zur klimaresilienten Umgestaltung der Wälder in der Regel nicht erlaubt.


Nutzungspause versus Stilllegung

In der aktuellen Debatte um das Biosphärenreservat Spessart werden oft Begriffe willentlich oder unwissend durcheinander gebracht: „𝐀𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐍𝐮𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐠𝐞𝐧𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐞 𝐅𝐥ä𝐜𝐡𝐞𝐧“ und „𝐒𝐭𝐢𝐥𝐥𝐠𝐞𝐥𝐞𝐠𝐭𝐞 𝐅𝐥ä𝐜𝐡𝐞𝐧“. Es ist wichtig, hier eine klare Abgrenzung zu schaffen!


CSU-Arbeitsgruppe Umwelt diskutiert über den Bau eines regionalen Schlachthofes

Die CSU-Arbeitsgruppe Umwelt, unter der Leitung von Christian Schreck, widmete sich in ihrer letzten Videoschalte dem wichtigen Thema „Bau eines regionalen Schlachthofes“. Zu diesem Anlass wurde CSU-Kreisrat Berthold Rüth eingeladen, der Anfang Juni an der Auftaktveranstaltung des Projekts „Werbepartnerschaft Spessart“ in Weibersbrunn teilgenommen hatte.


CSU(AG)Umwelt: Ein starkes Ja zur Heimat durch selbstbestimmte Waldbewirtschaftung!

Stärkung der Subsidiarität in der Waldbewirtschaftung

Die Arbeitsgruppe Umwelt im CSU – Kreisverband begrüßt mit voller Unterstützung die jüngst in Salzburg unterzeichnete „Salzburger Erklärung“ zur Charta für den Schutz unserer Wälder und die Selbstbestimmung über die Waldbewirtschaftung in Österreich und Bayern. Diese wegweisende Initiative, die von Frau Staatsministerin Michaela Kaniber (Bayern) und Herrn Bundesminister Norbert Totschnig (Österreich) repräsentiert wird, hebt die entscheidende Rolle der regionalen Akteure in der nachhaltigen Pflege und Nutzung der Wälder hervor.


Eine umfassende Bildung braucht den eigenständigen Musikunterricht

Die kürzlich vorgestellten Pläne von Staatsministerin Anna Stolz (Freie Wähler), das Fach Musik an bayerischen Grundschulen zu kürzen, haben eine breite Ablehnung hervorgerufen. Angesichts der aktuellen Diskussion um die Stärkung der Grundlagenfächer wie Deutsch und Mathematik in den Grundschulen ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Musikunterricht als integraler Bestandteil einer umfassenden Bildung betrachtet werden muss.


CSU(AG) Umwelt erwartet spannende Diskussionen

Die CSU (AG) Umwelt sieht mit Spannung der bevorstehenden Sonderkreistagssitzung am 27. Februar entgegen, auf der der Endbericht der Machbarkeitsstudie für ein mögliches Biosphärenreservat Spessart präsentiert werden soll.

Bedauerlicherweise wurde die bereits im November 2023 in Lohr vorgestellte Machbarkeitsstudie bisher nicht öffentlich zugänglich gemacht. Die Arbeitsgruppe fragt sich, warum mehr als drei Monate vergingen, um die Studie den Kreistagen und den Kommunen vorzustellen und möglicherweise sogar online für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu machen.


Mehr Anerkennung für die Landwirte

Unsere Landwirte sind keine Klimasünder, sondern wahre Klimaschützer und Hüter unserer Kulturlandschaft!
Die Entscheidungen der Bundesregierung sind bedauerlicherweise fehlerhaft. Die ersten Zugeständnisse sind unzureichend. Die Abschaffung der Agrardiesel-Erstattung darf nicht weiterverfolgt werden. Nur so bleibt unsere heimische Landwirtschaft wettbewerbsfähig.
Wir alle wollen auch zukünftig mit hochwertigen, regionalen Lebensmitteln versorgt werden.

Mehr Anerkennung für die Landwirte, die unermüdlich bei jedem Wetter für uns arbeiten, ist dringend geboten.


Herabstufung des Schutzstatus

Die Diskussion um den strengen Schutzstatus des Wolfs erfährt endlich neuen Schwung.
Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Wolfspopulation in den letzten beiden Jahrzehnten lässt sich nicht mehr behaupten, dass diese Art vom Aussterben bedroht ist.
Die vorgeschlagene Herabstufung des Schutzstatus des Wolfs in der Berner Konvention durch die EU-Kommission ist ermutigend und bestätigt die bisherige Haltung der CSU (AG) Umwelt zu diesem Thema.
Nun liegt es an Bundesumweltministerin Steffi Lemke, dem Vorschlag der EU zuzustimmen und im Umgang mit dem Wolf den erforderlichen Pragmatismus an den Tag zu legen.